Web mit Navigation anzeigen  Chronik 2009-10
 

Suchtprävention an der HS-Hocking:
Was unterscheidet Tobias, den Genießer, von Verena, der Süchtigen?

Diese und andere Fragen standen an einem Tag im Mittelpunkt des Suchtparcours der 7ten und 8ten Klassen an der Hauptschule Pocking. Aus verschiedenen Ansätzen wurde das Thema „Sucht“ bearbeitet, hinterfragt und auch spielerisch erlebt. Fünf Stationen waren für fast 100 Schülerinnen und Schüler zu bewältigen.

Mit besonderen Brillen erlebten die Heranwachsenden, wie Rausch die Wahrnehmung verändert und wie leicht man sich plötzlich völlig falsch einschätzt. An einer anderen Station ging es um „gemeinsam oder einsam“ und die Frage, inwieweit man sich in einer Gruppe unterstützen kann, wo man Hilfe findet und was Gruppenzwang bewirkt.

In einer weiteren Station wurden die Schüler angeregt, für eine fiktive neue Welt eigene Gesetze zu Rausch – und Genussmitteln zu erarbeiten.

Die intensive Auseinandersetzung mit Verhaltensweisen, die Sucht oder Abhängigkeit fördern oder sogar bereits darstellen, war Ziel und Inhalt des Angebots des Gesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit dem Migrationsdienst des Diakonischen Werkes und der Sozialarbeit an der Hauptschule. Die Schüler erlebten hier Fachkräfte hautnah, sie wissen jetzt, dass man deren Angebot kostenlos und unkompliziert nutzen kann und haben Einiges über sich selbst erfahren.

Ein gelungenes Angebot und ein wichtiges Teil im großen Puzzle „Suchtprävention an unserer Schule“

Foto und Text: Frieder Köbele

 © Hauptschule Pocking