Chronik 2001/02       Fahrten    Web mit Navigation anzeigen

Ein Woche Schule mal anders- darauf durften sich die 7a und 7b freuen.
Vom 15. bis 19. Oktober durften sie im Jugendferiendorf Simbach/Inn Unterricht ganz anderer Art erleben.

Begleitpersonen waren die Lehrkräfte Christine Birner und Jochen Geiling, sowie die Sozialpädagogin Diana Friedrich.

Anschriften: 
Jugendferiendorf  Rottal-Inn  Tel: 08561/20268
Simbach
  Ansprechpartnerin Frau Kneidinger 
Postfach 12 57
84342 Pfarrkirchen 

Europareservat Unterer Inn
Innwerkstr. 15
94140 Ering/Inn Tel: 08573/1360

e-mail: Umweltstation.Ering@t-online.de

Hier sind ihre Eindrücke: 

Im Europareservat „Unterer Inn“ in Ering 
Wir fuhren mit dem Bus nach Ering ins Naturreservat  „Untere Innauen“. Dort wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Im Infozentrum bekamen wir in einer kurzen Einführung zu sehen, welche Vogelarten entweder dort leben, oder aber auf ihrer Reise in andere Länder dort Station machen.. Auch Biber konnten wir – in ausgestopftem Zustand -  betrachten. Wir erfuhren Interessantes auch über deren Lebensweise.. Dann wurden wir mit Ferngläsern ausgerüstet und los ging’s zur Vogelbeobachtung an den Eringer Stausee. Biber konnten wir im Auwald leider nicht sehen, da diese bekanntlich ja erst nachts aktiv werden. Trotzdem konnten wir einige hinterlassene Spuren entdecken, Die Biologin erzählte uns interessante Dinge über die Lebensweise der Biber. So erfuhren wir, dass die Biber eine soziale Familie sind. Uns beeindruckte auch, dass ihre Zähne - die sie zum Nagen brauchen - jedes Jahr größer werden.

Beeindruckt waren wir dann auch in den nächsten zwei Stunden. Auf dem Programm stand eine Einführung in das Mikroskopieren. Allerlei Tiere waren im Wasser zu sehen. Dominik entdeckte eine Libellenlarve.. Martin und Stefan erdrückten eine Schnecke. Wir lernten einige Kleintiere kennen, die man mit bloßem Auge gar nicht mehr erkennen kann.
Der Abschied fiel den meisten von uns schwer. Wir merkten gar nicht, dass wir eigentlich Unterricht gehabt hatten

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Teamwork 
Was das heißt, brachte uns Diana am zweiten Tag recht anschaulich nahe. 7 Gruppen sollten sich ausdenken, welches Wahrzeichen ihnen am besten gefällt und auf einen Bogen Papier zeichnen.

In einem zweiten Durchgang bat uns Diana zu überlegen, wie man diese verschiedenen Zeichen zu  e i n e r   Sache verbinden  könnte. Alle entschieden sich für einen Alien. Dieser sollte nun aus Bananenkartons gebastelt werden. Jede Gruppe musste einen Teil der Figur herstellen und dabei ihr Wahrzeichen unterbringen. Das war wirklich nicht einfach!! Aber es bereitete mächtigen Spaß! Was dabei herauskam, seht ihr auf dem Bild. Leider überlebte der Kerl die feuchte Nacht nicht und fiel wieder in sich zusammen.  

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Der kleine Prinz
Diana Friedrich, unsere Begleiterin und Sozialpädagogin, hatte sich für den letzten Tag etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie las uns eine Stelle aus dem Buch „Der kleine Prinz“ vor und dann mussten wir  in Gruppen 13 Stationen bewältigen, die alle irgend etwas mit dieser Geschichte zu tun hatten.

Bei der 1.Station bastelten wir Rosen und Schmetterlinge aus Servietten und Buntpapier (Foto). Mit einer Schnur umwickelten wir einen Blumentopf..
An der 2.Station mussten wir uns als Astrologen verkleiden, den Gruppenmitgliedern vorstellen und Sternenbilder in eine Karte einzeichnen.
Bei der 3.Station musste man die Geräusche eines Brunnens mit Instrumenten nachmachen.
An der 4.Station musste man eine Karte von der Umgebung zeichnen und Beweise vorlegen.
Bei der 5.Station sollte jeder einen Planeten aus drei Ästen und einem Stein bauen.
An der 6.Station kletterte einer oder zwei von uns auf einen Baum.
Bei der 7.Station mussten wir auf einen Vulkan klettern und diesen ausfegen. (Ein Hügel und ein Eimer dienten als Vulkan und Schlot).
An der 8.Station mussten wir eine Blume einpflanzen.
Bei einer Schnitzeljagd ging es darum, das Geheimnis des kleinen Prinzen heraus zu finden.

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Beim Abendessen konnten wir sehen, dass alle unsere Aufgaben wieder zu einem Ganzen zusammengefügt waren. Die Rosen lagen verteilt auf allen Tischen, auf den Blumentöpfen standen die Kerzen für die Beleuchtung, und die Schmetterlinge lagen auf allen Tellern zur Verschönerung.. Es war sehr stimmungsvoll. Die Kochgruppe hatte dazu leckere Spaghetti bereitet.
Und am Schluss las uns Diana noch mal das Ende der Geschichte vor. Das Geheimnis des kleinen Prinzen verraten wir nicht. Lest es selbst in diesem wunderschönen Buch nach.
 
Kochen
Für so viele Leute (insgesamt 35) nicht ganz einfach!! Aber dieses Team meisterte die Schnitzelbraterei ganz souverän.
Es gab auch lustige und aufregende Zwischenfälle in der Küche. Roman brannte uns beinahe ab, weil er als einziger in der Mädchenkochgruppe so stark abgelenkt war, dass er dem Gas zu nahe kam und Feuer fing. Er konnte gerade noch gerettet werden.
 

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