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Klasse 8c auf Betriebserkundung im "Pockinger Hof" |
Tel. 08531/9070
Fax 08531/881
E-Mail: fax@hotel-pockinger-hof.de
www.hotel-pockinger-hof.de
| 1. Bericht:
Wir,
die Klasse M-8c, waren am Freitag, den 01.02.2002 zu einer
Betriebserkundung im Familienbetrieb Hotel Gasthof Pockinger Hof. Herr
und Frau Schenk führten uns durch ihren Betrieb und beantworteten
unsere Fragen, die wir im Arbeitslehreunterricht bereits erstellt
hatten. Diese Fragen wurden in drei Bereiche aufgeteilt, in Gastronomie,
Direktion und Hotel. Unsere Gruppe bearbeitete den Bereich Hotel. Wir
begannen mit der Führung in den Fremdenzimmern. Insgesamt hat das Hotel
90 Betten, die auf 45 Zimmer aufgeteilt sind. Zimmerservice hat dieses
Hotel nicht. Wir erfuhren, dass die Zimmer mit Dusche, Bad, WC, Farb-TV,
Fön, usw. ausgestattet sind. Die Zimmer unterscheiden sich im Preis nur
zwischen Einzelzimmer und Doppelzimmer. Im Hotel gibt es keine
bestimmten Wäschemarken für ihre Bettwäsche und Handtücher. Wir
erfuhren, dass vom Hotel die Wäsche zum Waschen und Trocknen von einer
Firma abgeholt wird, die diese wieder fertig, also gewaschen, gebügelt,
zusammengelegt und verpackt, zurückbringt. Nur die Handtücher waschen
sie noch selbst. Dieser
Betrieb ist ein Familienbetrieb und der Sohn von Herrn Schenk (Karlheinz
Schenk) ist bereits die 4. Generation. 1950 war die Familie Höchtl-Schenk
Pächter vom Pockinger Hof und konnte diesen 1974 vom Grafen Esterhazy
wieder zurückkaufen. Die
Gesamtrechnung erstellt Frau Hannelore Schenk am Computer. Die Buchführung
machen Johanna Höchtl, Heinz Schenk, Hannelore Schenk, das Lohn- und
Steuerbüro. Herr Schenk kümmert sich, soweit es geht, selbst um die technischen Geräte. Für die Waschmaschinen lässt er einen Techniker kommen. Er kümmert sich auch selbst um die technischen Geräte im Service. Probleme gibt es hier meist bei der Zusammenstellung von verschiedenen Geräten wie die Kasse, Theke und Telefonanlage. Bericht von Bettina Schenk |
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2. Bericht: Zur
Ausbildung als Zimmermädchen hat man keine großen schulischen
Anforderungen, man muss nur viel „Gefühl“ und Sauberkeit (z. B. bei
Teppichen die Fransen ordentlich hinlegen) für diese Arbeit aufweisen.
Wenn man aber an der Rezeption oder als Hotelfachfrau/-mann arbeiten möchte,
muss man zumindest einen Qualifizierenden Abschluss haben. Frau Schenk
legt dabei sehr viel Wert auf die Beurteilung im Zeugnis. Herr
und Frau Schenk bilden in ihrem Betrieb auch Lehrlinge aus. Insgesamt
arbeiten bei ihnen 22 Personen. In diesem Betrieb gibt es keine direkten
Frühstücksbedienungen, meistens machen diese Arbeit eine Fachkraft und
eine Auszubildende. Eigenes Personal, das die Wäsche wäscht, haben
Herr und Frau Schenk nicht. Sie bringen die Wäsche zum Waschen weg, nur
die Handtücher werden noch selbst von den Zimmerfrauen gewaschen. Die
Zimmerfrauen wechseln auch die Bettwäsche und die Handtücher, damit
kein weiteres Personal dafür benötigt wird. Um
an der Rezeption zu arbeiten, muss man Computerkenntnisse und eine gute
Einstellung zu dem Beruf haben. Man muss auch freundliche Umgangsformen
an den Tag legen. Die Zimmerreservierung verläuft in diesem Betrieb
entweder schriftlich, telefonisch oder über das Internet. Wir erfuhren,
dass im Betrieb von Herrn und Frau Schenk es keine Vollpension sondern
nur noch Halbpension gibt. Der Preis einer Halbpension ist ca. 32 Euro
pro Person und Nacht festgelegt. Der meiste Betrieb ist in den Monaten
Mai, September und Oktober, sowie Dezember. Am
Ende der Führung gingen wir ins Johannesstüberl, wo uns Herr Schenk
die noch unbeantworteten Fragen erläuterte. |