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| Markus Drexl,
pädagogischer Mitarbeiter und bereits langer Betreuer des Pockinger
Schulentwicklungsprozesses, ließ anfangs noch einmal die Stationen
der bisherigen Zusammenarbeit Revue passieren: |
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Im
Sommer 2001 fand ein Einführungsseminar für einige Mitglieder der
Koordinationsgruppe in Nürnberg statt, bei dem die kommende
Zusammenarbeit projektiert wurde; zur selben Zeit kam es auch zu einem
ersten Kontakt zwischen dem PI und der uns begleitenden
Unternehmensberaterin, Frau
Siemann, die auch an der Evaluationssitzung teilnahm.
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Am 29.9.2001 fand der erste Workshop des PI im Rahmen einer
Lehrerkonferenz in der Hauptschule Pocking statt, in dem einige grundlegende
Methoden und das Projekt EVA (Eigenverantwortliches Arbeiten) dem
gesamten Kollegium vorgestellt wurden.
Am Wochenende des 9. und 10.
Oktobers 2001 traf man sich zum ersten Seminarbaustein in Wolfsegg
in der Oberpfalz: Methodentraining war die erste Fortbildung
Der zweite
Fortbildungsbaustein fand vom 6.-7.März 2002 in Wörth an der Donau
statt und galt dem Kommunikationstraining,
der letzte Baustein fand schließlich vom 15. – 16. November 2002 wieder
in Wörth statt. |
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An dieser Sitzung nahmen bemerkenswerter Weise nicht nur Teilnehmer dieser
Seminarbausteine sondern auch weitere Kollegen teil, die den Prozess der
Unterrichtsentwicklung mit Interesse verfolgen und an den Seminaren aus
verschiedenen Gründen nicht teilnehmen konnten.
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Die
Rückschau begann mit der Überlegung, welche Bestandteile der
Fortbildungen in welcher zeitlichen Phase der letzten eineinhalb Jahre in
den persönlichen Unterrichtsalltag umgesetzt werden konnten und bei
welchen dies nicht möglich war, ebenso wurden positive und negative
Erfahrungen dargestellt. Diese persönliche Rückschau wurde durch
verschiedenfarbige Kärtchen an einer vorbereiteten Zeitleiste
visualisiert. |
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In einer nächsten Phase der Reflexion wurde versucht, gemeinsamen
„Stolpersteinen“ bei diesem zurückliegenden Prozess auf die Spur zu
kommen. Hierbei wurde betont, wie wichtig die Zusammenarbeit der
Klassenlehrer mit den Fachlehrern sei und wie vorteilhaft es wäre, wenn
z.B. Fachlehrer wüssten, auf welches Methodenrepertoire sie in welchen
Klassen problemlos zurückgreifen könnten. Es wurde eingeworfen, dass das
Beispiel der Freiarbeit nach Montessori sehr wohl zeige, dass ein
gemeinsames Methodenrepertoire nicht unbedingt Voraussetzung für einen
erfolgreichen Einsatz von Unterrichtsformen im Sinne von EVA sei. Mehrfach
wurde jedoch gewünscht, an der Schule eine Vereinbarung zu treffen, in
welcher Jahrgangsstufe welche EVA-Techniken (Methoden) eingeschult werden
sollten.
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Am Schluss der – wie gewohnt außerordentlich geschickt moderierten
-Veranstaltung wurde eine Vorschau auf die Fortsetzung des Projektes EVA
gehalten. Die anwesenden Lehrkräfte notierten Maßnahmen, die an der
Schule nach ihrer Meinung getroffen werden sollten, auf rote Kärtchen und
ebenso ihren Bedarf an weiterer Qualifikation auf grüne Kärtchen, auf
denen schließlich sehr konkrete Fortbildungswünsche zu lesen waren. Hier
wurde sehr häufig gewünscht, eine größere Vielfalt der Materialien zu
erreichen, die auch den Blick „weg vom Papier“ eröffnet und eine
laufende Fortsetzung der bisherigen Fortbildungsbausteine im Sinne einer
fortlaufenden „Methodenpflegen“, die es auch neuen Kollegen und
Kolleginnen ermöglicht, sich in diesen Prozess der Unterrichtsentwicklung
einzubinden.
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Die versammelten Lehrkräfte einigten sich angesichts der Vielzahl der gewünschten
Maßnahmen und Qualifikationen am Freitag, den 6.12.02 in den beiden
letzten Stunden an den Pinwänden mit Namenskärtchen eine Arbeitsplanung
vorzunehmen, an deren Ende genau festgelegt ist, wer wann was mit wem und
in welchem Zeitraum erledigen oder wofür jemand in Zukunft sich
verantwortlich fühlen wird.
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Schulleiter Willi Götz bedankte sich noch mal bei dem Moderator, Markus
Drexl, der von einem gewissen Abschluss sprach; dies nahm aber wohl
niemand so richtig ernst, es kam kein Anflug von Abschiedsschmerz auf. Die
Stimmung lag im Raum, dass die bisher so fruchtbare und für jeden
Einzelnen gewinnbringende Zusammenarbeit selbstverständlich fortgeführt
werde.
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| Text und Fotos:
Frieder Köbele |
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