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Evaluation der bisherigen Zusammenarbeit zwischen 
dem Pädagogischen Institut in Nürnberg und der Hauptschule Pocking  

Am 29.11.2002 wurde die zurückliegende eineinhalbjährige Zusammenarbeit zwischen dem PI-Nürnberg und der HS-Pocking in einer mehrstündigen Sitzung reflektiert und eine Vorausschau für eine weitere Zusammenarbeit in die Wege geleitet. 
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Markus Drexl, pädagogischer Mitarbeiter und bereits langer Betreuer des Pockinger Schulentwicklungsprozesses, ließ anfangs noch einmal die Stationen der bisherigen Zusammenarbeit Revue passieren: evaluation_drexl.jpg (18630 Byte)


Im Sommer 2001 fand ein Einführungsseminar für einige Mitglieder der Koordinationsgruppe in Nürnberg statt, bei dem die kommende Zusammenarbeit projektiert wurde; zur selben Zeit kam es auch zu einem ersten Kontakt zwischen dem PI und der uns begleitenden Unternehmensberaterin, Frau Siemann, die auch an der Evaluationssitzung teilnahm.


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Am 29.9.2001 fand der erste Workshop des PI im Rahmen einer Lehrerkonferenz in der Hauptschule Pocking statt, in dem einige grundlegende Methoden und das Projekt EVA (Eigenverantwortliches Arbeiten) dem gesamten Kollegium vorgestellt wurden.

Am Wochenende des 9. und 10. Oktobers 2001 traf man sich zum ersten Seminarbaustein in Wolfsegg in der Oberpfalz: Methodentraining war die erste Fortbildung

Der zweite Fortbildungsbaustein fand vom 6.-7.März 2002 in Wörth an der Donau statt und galt dem Kommunikationstraining
der letzte Baustein fand schließlich vom 15. – 16. November 2002 wieder in Wörth statt.


An dieser Sitzung nahmen bemerkenswerter Weise nicht nur Teilnehmer dieser Seminarbausteine sondern auch weitere Kollegen teil, die den Prozess der Unterrichtsentwicklung mit Interesse verfolgen und an den Seminaren aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen konnten.
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Die Rückschau begann mit der Überlegung, welche Bestandteile der Fortbildungen in welcher zeitlichen Phase der letzten eineinhalb Jahre in den persönlichen Unterrichtsalltag umgesetzt werden konnten und bei welchen dies nicht möglich war, ebenso wurden positive und negative Erfahrungen dargestellt. Diese persönliche Rückschau wurde durch verschiedenfarbige Kärtchen an einer vorbereiteten Zeitleiste visualisiert. 

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In einer nächsten Phase der Reflexion wurde versucht, gemeinsamen „Stolpersteinen“ bei diesem zurückliegenden Prozess auf die Spur zu kommen. Hierbei wurde betont, wie wichtig die Zusammenarbeit der Klassenlehrer mit den Fachlehrern sei und wie vorteilhaft es wäre, wenn z.B. Fachlehrer wüssten, auf welches Methodenrepertoire sie in welchen Klassen problemlos zurückgreifen könnten. Es wurde eingeworfen, dass das Beispiel der Freiarbeit nach Montessori sehr wohl zeige, dass ein gemeinsames Methodenrepertoire nicht unbedingt Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz von Unterrichtsformen im Sinne von EVA sei. Mehrfach wurde jedoch gewünscht, an der Schule eine Vereinbarung zu treffen, in welcher Jahrgangsstufe welche EVA-Techniken (Methoden) eingeschult werden sollten.

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Am Schluss der – wie gewohnt außerordentlich geschickt moderierten -Veranstaltung wurde eine Vorschau auf die Fortsetzung des Projektes EVA gehalten. Die anwesenden Lehrkräfte notierten Maßnahmen, die an der Schule nach ihrer Meinung getroffen werden sollten, auf rote Kärtchen und ebenso ihren Bedarf an weiterer Qualifikation auf grüne Kärtchen, auf denen schließlich sehr konkrete Fortbildungswünsche zu lesen waren. Hier wurde sehr häufig gewünscht, eine größere Vielfalt der Materialien zu erreichen, die auch den Blick „weg vom Papier“ eröffnet und eine laufende Fortsetzung der bisherigen Fortbildungsbausteine im Sinne einer fortlaufenden „Methodenpflegen“, die es auch neuen Kollegen und Kolleginnen ermöglicht, sich in diesen Prozess der Unterrichtsentwicklung einzubinden.

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Die versammelten Lehrkräfte einigten sich angesichts der Vielzahl der gewünschten Maßnahmen und Qualifikationen am Freitag, den 6.12.02 in den beiden letzten Stunden an den Pinwänden mit Namenskärtchen eine Arbeitsplanung vorzunehmen, an deren Ende genau festgelegt ist, wer wann was mit wem und in welchem Zeitraum erledigen oder wofür jemand in Zukunft sich verantwortlich fühlen wird.

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Schulleiter Willi Götz bedankte sich noch mal bei dem Moderator, Markus Drexl, der von einem gewissen Abschluss sprach; dies nahm aber wohl niemand so richtig ernst, es kam kein Anflug von Abschiedsschmerz auf. Die Stimmung lag im Raum, dass die bisher so fruchtbare und für jeden Einzelnen gewinnbringende Zusammenarbeit selbstverständlich fortgeführt werde.

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Text und Fotos: Frieder Köbele

 © Hauptschule Pocking